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Ankommen. Luft holen. Den Blick schweifen lassen.

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Die neue Imagebroschüre der Gemeinde Großschönau-Waltersdorf
Für einen Moment hält der Leser inne. Atmet bewusst und macht sich ein Bild über zwei Orte, dass Sehnsucht auf eine Auszeit weckt. So jedenfalls war es geplant, denn für die Gemeinde Großschönau mit ihrem Ortsteil Waltersdorf sollte ursprünglich nur eine Imagebroschüre entstehen. „Wir wollten die breite Palette unserer Orte zeigen. Wer wir sind. Damit meine ich nicht nur die Unternehmen, die für den Tourismus wichtig sind. Ich meine auch die Menschen, was uns ausmacht“, sagt Aline Förster, die von der Gemeinde mit dieser Aufgabe betraut wurde. Beide Orte – eingebettet in das Zittauer Gebirge, den gleichnamigen Naturpark, das Dreiländereck Deutschland, Tschechien und Polen und darüber hinaus in die Ferienregion Oberlausitz – sollten damit herausragend präsentiert werden.

Den Blick schweifen lassen mit ZH2. Die Zittauer Agentur hat die Gebirgsgemeinde begleitet, denn sie versteht sich als Partner für den gegenseitigen Austausch und vor allem als Partner, der Anstöße gibt. Der erste Anstoß bestand darin, zuerst eine beachtenswerte Marke und erst daraus ansprechende Produkte zu entwickeln. Wie konnte es also gelingen, einen Ort, eine Landschaft, einen Menschenschlag in einer Marke zu vereinen?

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Luft holen mit ZH2. Mit ihrem Angebot „BRANDSTORM“, einem zwar standardisierten, aber auch individuell anpassungsfähigen Prozess, begleitet die Agentur die fundierte Marken- und Strategieberatung für ihre Auftraggeber. Die Gemeinde entschied sich, diesen Weg mit der ZH2 Agentur zu gehen. Zu Beginn dieses Prozesses standen gemeinsame Workshops. „Wo steht der Ort, wollten wir wissen“, sagt ZH2-Geschäftsführer Bernd Zimmermann. Erst aus dieser Analyse lassen sich Handlungsfelder ablesen und Maßnahmen festlegen, die ein nachhaltiges Produkt möglich machen, erklärt er weiter. Ergebnis der ersten Workshops war die Gegenüberstellung der Stärken und Schwächen sowie die Darstellung von Chancen und Risiken. Die Vielfalt der touristischen Angebote und die wunderschöne Landschaft zwischen sanften Hügeln und hartem Basalt stand beispielsweise dem mangelndem gemeinsamen Marketing der einzelnen Akteure gegenüber. Chancen wurden mit einer Dachmarkenstrategie für die Profilierung der gesamten Gemeinde gesehen, Risiken in der Verzettelung. Mit dem Ergebnis dieser Analyse ausgerüstet, wurden Handlungsfelder definiert und schließlich ein Maßnahmenkatalog erarbeitet. Die Agentur entwickelte eine starke Marke, sorgte für die visuelle Positionierung – die mit ihrer Damaststruktur perfekt zum Textildorf Großschönau passt – und diskutierte im Detail auch trivial scheinende Fragen wie die Haptik der ursprünglich „nur“ geplanten Broschüre. Gemeinsam wurde für sie ein inhaltliches Konzept erarbeitet. Es ist nun der Menschenschlag, die besondere Bauweise mit ihren Schmuckstückchen, auch die Geschichte, die Unternehmen und die Natur, die zum Luft holen ohne zu jechen (ohne zu hetzen) einlädt. Das Thema Luft holen und durchatmen zieht sich prägnant durch die Broschüre der Luftholorte.

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Ankommen mit ZH2. Ein knappes Jahr Zusammenarbeit steht den gelungenen Ergebnissen voran. Menschen von hier – wie die Touristiker Aline Förster sowie Steffi Richter, die Görlitzer Agentur Machtwort oder Texterin Silke Schoepe haben gemeinsam mit der ZH2 Agentur und zum Gelingen beigetragen. Der Gemeinderat war von Anfang an in diesen Prozess involviert und trug letztendlich Inhalt und Erscheinungsbild, sowie die Strategie, die Marke und die einzelnen Broschüren mit. Hatte die Zittauer Agentur als ersten Baustein eine Marke entwickelt, so liegen die ersten Produkte – die Imagebroschüre „Luftholorte“ und das Gastgeberverzeichnis – jetzt vor und werben bereits auf den Tourismusmessen. In der Folgezeit wird sich die Marke in allen weiteren entstehenden Medien der Gemeinde wie selbstverständlich als Corporate Identity zeigen.

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